07. SSW - 2. Monat - 1. Trimester - 12.04.2015 - 18.04.2015

Woche 6 - es ist ihre 7.Schwangerschaftswoche.

Ihr Baby ist nun 5 mm groß und wiegt 0 Gramm.

Woche 6 ist wieder eine rege Woche für das Baby. Am Ende der Woche ist das Kindchen 5 mm vom Kopf zum Steiß. Kopf, Nacken, Augen und Ohren des Babys werden diese Woche geformt. Seine Augen stehen noch weit auseinander. Die Plazenta wird dicker, wird aber erst rund um die zwölfte Woche die Hormonproduktion übernehmen.


Das Herz klopft schon etwas kräftiger, und es hat jetzt auch einen primitiven Blutkreislauf. Das bedeutet noch nicht, dass das Herz des Babys jetzt auch das Blut durch seinen Körper pumpt. Dafür ist es noch zu früh. Die Basis des Blutkreislaufs wird jetzt angelegt und wird sich in den kommenden Wochen weiter entwickeln. Obwohl das Herz klopft, wird es sich noch viel weiter entwickeln müssen, bevor es imstande ist, außerhalb des Bauches überleben zu können.

Wussten Sie, dass Ihr Kindchen sein eigenes Blut bildet und sogar eine andere Blutgruppe haben kann?

Die Knubbel, die vorige Woche entstanden sind, wachsen diese Woche zu etwas größeren Ausstülpungen. Dort werden die Arme und Beine des Kindchens anfangen, zu wachsen. Es ist auch schon ein Anfang in der Entwicklung der Organe (Nieren, Leber und Magen-Darm-Systems) erfolgt. Das Gehirn ist auch wieder etwas weiter entwickelt.
Sein Mund wird geformt, und in beiden Kiefern können Sie schon Pünktchen für die Milchzähne sehen.

Quelle von Text und Bildern:

http://www.babybytes.de/Schwangerschaft/Kalender/Woche/6

16.04.2015 - 6+4

Sehnenscheidenentzündung oder Karpaltunnelsyndrom - tolle Aussichten...

Seit 2 wochen wurden die Schmerzen in den Händen, vor allem rechts immer stärker. Schon 2012 musste ich meine Keramiker-Ausbildung abbrechen aufgrund Sehnenscheidenentzündung beidseits...es dauerte Monate, bis es wirklich ganz ausgeheilt war.


Und jetzt wieder, allerdingsk ann ich es mit Kind kaum schonen.

Ich habe nachgelesen, dass es oft vorkommt bei Mamis mit Kindern, die noch nicht laufen und auch hormonell bedingt also z.B. in der Schwangerschaft oft auftritt.


Und oft steckt eben auch das Karpaltunnelsyndrom dahinter, das alklerdings müsste operiert werden...

Und pro Hand kann ich dann 3 wochen lang garnix machen - schlecht mit 2 Kindern?


Mein Hausarzt hat mich zum Neurologen überwiesen, um das abzuklären, die Nerven werden ausgemessen. Außerdem wollte er trotz Schwangerschaft, dass ich jeden Abend ne 800er Ibuprofen nehme, in erster Linie gegen die Entzündung aber ich hab lieber rücksprache mit dem Frauenarzt gehalten, der war sehr dagegen, vor allem im 1. Trimester. Also lasse ich es bleiben.

Mir bleibt also, die Hände zu kühlen, Quark drauf zu packen und evtl. Globuli, allerdigns wollte man uns in der Apotheke keine Auskunft geben aufgrund meiner Schwangerschaft, was für Globulis helfen könnten - die sind da übervorsichtig. Ich werd mich da noch erkundigen.

13.04.2015 - 6+1

6 Wochen  noch - dann ist auch die kritische Zeit endlich rum.

 

Am Freitag abend hatte ich eine leichte, hellrote Blutung und gleich kam die Panik.

Hat aber auch wirklich gleich wieder aufgehört und es war der Tag der Ultraschalluntersuchung, von daher also völlig normal, weil alles umso mehr durchblutet ist.

 

Ich bin oft müde und konnte mich jetzt in der letzten Woche einfach hinlegen, wenn mir danach war, weil der Papa Urlaub hatte. Jetzt werde ich schauen, dass ich mich ausruhe, wenn Emma schläft ... oder aber hier schreiben, so wie heute. Klar, jetzt komme ich nicht mehr so oft zu solchen dingen, wie bei der ersten Schwangerschaft aber trotzdem ist mir diese Homepage sehr, sehr wichtig. Viele Leute lesen auch jetzt wieder mit und das freut mich total aber in erster Linie ist es ein Werk für uns, als Familie zum Nachlesen und später für Emma und Bauchzwerg 2.0.

 

Morgens ist mir oft übel, da hilft es bisher aber auch wieder gut, gleich zu essen, z.B. eine Banane.

Mein Rücken ist auch schon wieder schlimmer, ich merke jetzt schon wieder, wie mein Illiosakralgelenk unten am Becken sich durch die Hormone verändert, alles kracht und vor allem nachts wälze ich mich hin und her.

Die Brust ist auch schon empfindlicher und drückt ein bisschen.

Unreine Haut ist auch jetzt wieder ein Problem.

Hier kann ich einfach nicht auf Salizylsäurehaltige Reinigungsprodukte verzichten, das Zeug von Garnier hilft einfach am besten, auch wenns für Schwangere net so gesund ist.

 

Und ich hab gemischte Gefühle, wie bei Emma dmals aber auch, ob wir das schon alles schaffen und hinkriegen. Wie das wird, wenn dann beide Kids brüllen, vor allem nachts, ob das Baby dann Emma jedes Mal aufweckt?

Vor der Geburt selbst habe ich derzeit weniger Angst als vor der ersten (kann sich natürlich dann in der 37. Woche noch ändern) - ich habe viel mehr Panik vor übermäßiger Gewichtszunahme, starken Rückenschmerzen, schlimmer Wassereinlagerung und dadurch einwachsende Nägel, die womöglich wieder ne Emmert-Plastik notwenid machen oder wieder so ne schlimme Ohrenentzündung wie kurz vor und nach der Geburt.

 

Und nach wie vor habe ich den Wunsch, dieses Mal eine Hausgeburt erleben zu dürfen.

Einziges Manko, wir haben bis dahin wohl immer noch kein eigenes Haus und wir haben ein junges Paar als Nachbarn, die unter uns wohnen.

Klar kann ich denen das vorher mitteilen, aber es wird mir trotzdem sehr peinlich sein, sollten die zum Zeitpunkt der Geburt zuhause sein.

Jedenfalsl werde ich, wie mit der Hebamme abgesprochen, die 12 wochen abwarten und mich dann bei ihr melden, denn sie möchte mehrere Treffen vereinbaren, um uns, unsere Wohnung und auch das Baby kennen zu lernen. Es ist die EINZIGSTE Hebamme hier in der ganzen Umgebung, die sich die Versicherung noch leisten kann für Hausgeburten, sie braucht auch ca. eine Stunde mit Zusammenpacken und losfahren, bis sie hier ist.

 

Allerdings lieber 1 Stunde zuhause warten als 1 Stunde im Auto zum Geburtshaus sitzen :-)

Außerdem wäre im Notfall der Weg ins Krankenhaus AÖ von hier 10 Minuten, vom Geburtshaus wars ne Stunde.

Nur ein Arzt ist halt nicht dabei, kein Not-OP vorhanden und nix mit PDA (die man im Geburtshaus ja auch nur selten bekommt) nicht mal ne Buskopan-Infusion, wie ich sie bei der ersten Geburt hatte ist drin, denn die Hebamme darf keinen Zugang legen...

Aber mir wäre es trotzdem am liebsten, zuhause zu entbinden.

 

Am liebsten auch, wenn Emma bei uns ist, und ich sie nicht "wegschicken" muss. Andererseits weiß ich nicht, ob ich ihr damit einen Gefallen tue, ich will ja nicht, dass sie total verschreckt ist, sie ist ja dann noch so klein und ich kann es ihr nicht erklären. Aber es könnte auch genau das positiv sein, denn sie geht noch ganz unbefangen an die Sache heran...Auch die Töne, die man bei einer Geburt so von sich gibt, haben für mich nichts gemein mit Tönen, die ich von mir geben würde, wenn ich mir schrecklich schlimm weh tue, es ist anders. Ich habe gerade mal Google dazu befragt und anscheinend gibt es doch sehr viele andere Mamis in Deutschland, die Hausgeburten, teils sogar mehrere mit Geschwisterkindern jeglichen Alters hatten und als wunderschön beschrieben. Gerade die Kleinkinder scheinen die Geburt und die tönende Mama oft zu verschlafen oder bekommen gleich mit dass "Geburt in der Luft liegt" und sind wie verzaubert. Wichtig, das hab ich schon rausgelesen, ist ein Notfallplan und eine zusätzliche Betreuungsperson, auch falls man doch in die Klinik muss. Emma soll ja nicht die ganze Zeit dabei sein MÜSSEN sie soll nur dabei sein DÜRFEN und nicht für so viele Stunden ausquartiert werden...Und im Zweifelsfall kann die Betreuungsperson ja immer noch mit ihr auf den Spielplatz, ins Cafe´ etc. - oder es ist mitten in der Nacht und sie kriegts garnicht mit...Nur die zusätzliche Betreuungsperson ist das, was mir nicht behagt, jmd. der also gezwungenmaßen auch alles mit anhört, das ist mir unangenehm. Da weiß ich noch nicht, wer das sein könnte für uns!

 

Böse Zungen sprechen in den Foren hier von: "Trauma fürs Kind" "Psychischen Langzeitschäden""da kann ich dem Kind auch gleich nen Horrorfilm zeigen" "das ganze Blut und die Schreierei"usw. - aber es gibt auch viele Befürworter und die sprechen von "wunderschönem Erlebnis","Kuscheln direkt nach der Geburt" "Gut für die familiäre Bindung" "ein wunderschöner Tag" "Traumgeburt" und ich denk auch, es ist doch viel schöner und entspannter für Emma, zuhause bleiben zu dürfen als wenn sie stundenlang woanders sein soll und dann heim kommt und dann liegt da so ein neues Baby rum...Ich bin gespannt, was die Hebamme, die die Hausgeburten macht, dazu sagt.

 

Hausgeburt an sich auch mit Geschwisterkindern jeglichen Alters dabei, ist in anderen Ländern (auch europäischen, weit entwickelten Ländern) überhaupt kein Problem, aber bei uns irgendwie ein Tabu-Thema, das Mit Ekel und Scham verbunden ist. Die erste Frage ist oft : "Und wer macht den ganzen Dreck weg?" (Antwort:die Hebamme!)

All das werden wir uns gut überlegen und mit der zuständigen Hebamme besprechen. Dann muss ja auch am Ende der Schwangerschaft erstmal alles passen, dass eine Hausgeburt überhaupt möglich ist.

 

Auf die Frage, was wir uns denn jetzt wünschen, doch ganz bestimmt einen Jungen, weil wir ja schon ein Mädchen haben - müssen wir leider antworten, dass wir uns eher wieder ein Mädchen wünschen, auch der Ppa wünscht sich noch ein Medi. Allerdings wären ein Junge dieses mal auch okay :-) Hauptsache gesund.

 

und zur Zimmerfrage:

Wir haben 4 Zimmer, d.h. ein Kinderzimmer ist noch "frei" - es ist voll mit Töpferwerkstatt, Näh und Bastelzeug und Papas Fotorequisiten... Es wird demnächst geräumt und in ein wundersachönes Mädchenzimmer verwandelt - Emma zieht um. Das zimmer ist größer und am anderen Ende des Flures ... Das Babyzimmer ist gleich neben unserem Schlafzimmer und von daher denken wir, ist die Entscheidung ganz gut so und Emma kriegt nachts vielleicht nicht ganz soviel mit. Und es kommt meiner Ungeduld doch schon sehr entgegen, denn so kann ich die nächsten Wochen schon wieder zimmer planen und streichen und einrichten, und das auch noch in rosa!

 

Wir sind nach wie vor auf Haussuche, denn unsere Wohnung wird einfach zu eng.

Für Töpfern und Fotografie sowie Hobbies wie Nähen usw. ist einfach kein Platz mehr.

Ein Haus hätten wir gefunden, allerdings ist es erst Anfang 2016 zum Kauf, und erst wenn wir den Kredit bei der Bank beantragen, wissen wir auch sicher, ob wirs kriegen, wir hoffen einfach - Drückt uns die Daumen. Aber uach für ein paar monate braucht jedes Kind sein Zimmer.